• Julia Wiesenhofer

Ein Moment Glück

In unserer von Tun und Terminen geprägten Zeit gehen die Glücksmomente immer wieder unter.

Dazu eine Geschichte, die auch zum Nachahmen einlädt...

Die Geschichte von den Glücksbohnen


Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.


Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.


Es müssen natürlich nicht Bohnen sein, die tagtäglich von einer Hosentasche in die andere wandern. Es können auch Perlen, kleine Steine oder was auch immer sein. Die Übung unterstützt, einen fokussierteren Blick auf das Glückbringende und Positive im Leben zu bekommen.


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Sammeln und Genießen Ihrer tagtäglichen Glücksmomente :)

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(in Kürze auch in Krems)

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