• Julia Wiesenhofer

Mein Dankbarkeitstagebuch

An manchen Tagen erscheint das Leben besonders schwer – gerade dann kann es helfen, sich auf die positiven Dinge zu besinnen. Das müssen nicht immer große Erfolge oder bedeutende Lebensereignisse sein. Schon ein Blick auf Kleinigkeiten kann den Alltag in ein anderes Licht rücken.


Evolutionär bedingt sind wir darauf trainiert, vor allem das Negative zu sehen. Wir halten Ausschau nach Fehlern und Gefahren, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Diese Vorgehensweise konnte uns in früheren Zeiten in heiklen Situationen das Überlegen sichern. Heutzutage ist diese Programmierung oftmals nicht mehr nötig. Die negativen Denkmuster können sich bei zu häufiger Wiederholung sogar negativ auf unser Wohlbefinden auswirken.


Die gute Nachricht ist, dass wir unsere Denkweise sehr wohl beeinflussen können. So kann uns zum Beispiel das Gefühl der Dankbarkeit dabei helfen, Sichtweisen zu verändern und neue Perspektiven zu gewinnen. Dankbarkeit versetzt uns in einen Zustand der Ruhe und Zufriedenheit. Mit etwas Übung können wir uns immer öfter auf das Positive fokussieren.


Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns helfen, schöne Momente wahrzunehmen, zu sammeln und bewusst Dankbarkeit ins Leben zu integrieren. Ein Dankbarkeitstagebuch führen... Heutzutage gibt es bereits Dankbarkeitstagebücher in unterschiedlichen Ausführungen zu kaufen. Man kann aber auch einfach ein leeres Buch verwenden (oder sich eine Liste im Smartphone anlegen). Wähle einen Zeitpunkt während des Tages aus, an dem du am ehesten die Energie und die Muße für das Führen des Tagebuchs aufbringst z.B. jeden Abend vor dem Schlafengehen. Dann notiere - wenn möglich täglich - drei Dinge für die du an diesem Tag dankbar bist. Das können auch ganz kleine Dinge sein, wie eine schöne Blume am Wegesrand, ein Lächeln oder wohltuende Worte eines Freundes.


Diese Übung hilft, abends vor dem Schlafen gehen den Stress des Alltags abzubauen und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Momente, die positiv berührt haben. Die innere Ruhe, die dadurch entstehen kann, verbessert den Schlaf und kann den Blick auf die Dinge des Alltags verändern. Wenn man diese Übung morgens durchführt, unterstützt sie positiver in den Tag zu starten.




Meine Empfehlung: An Tagen, an denen du dich nicht gut fühlst, nimm dein Dankbarkeitstagebuch zur Hand. Blättere darin und lese dir all die vielen schönen Momente deines Lebens durch.


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